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Heute noch existierende Klöster
Das einzige heute noch existierende Männerkloster in Hall ist das Franziskanerkloster. Bereits 1635 kamen einige Franziskanerpatres nach Hall, wo sie zunächst in der aufgelassenen Glashütte an der Unteren Lend ein Quartier fanden. In der Folge konnte der so genannte Gänsebühel nordwestlich der Altstadt erworben werden, wo in den Jahren 1643 bis 1645 Kloster und Kirche erbaut wurden. 1648 erfolgte die Einweihung der Kirche. Der Orden besteht mit einer Unterbrechung in den Jahren 1940 bis 1945 bis zum heutigen Tage.
Als 1845 das Stadtspital am Unteren Stadtplatz übersiedelte, übernahmen die Tertiarschwestern die Spitalskirche und errichteten anstelle des abgerissenen Stadtspitals ihr Provinzhaus, welches 1851 bezogen wurde. Zum Kloster gehört von Beginn an eine Mädchenschule und seit Ende des Zweiten Weltkrieges ein Pflegeheim.
Kurze Zeit nach den Tertiarschwestern kamen die Salesianerinnen und errichteten im Ansitz Thurnfeld, der einst zum Haller Damenstift gehörte, eine neue Kirche und ein Kloster. Zunächst gehörten zum Kloster auch Mädchenschulen, derzeit betreiben die Salesianerinnen ein Heim für behinderte Kinder.
Eine weitere Klostergründung im 19. Jahrhundert war das Zufluchtskloster im Westen der Stadt. Es wurde 1863 von den Barmherzigen Schwestern vom Mutterhaus Zams errichtet. Dem Kloster angeschlossen sind ein Pflege- und ein Kinderheim.
Im Jahre 1910 errichteten die Kreuzschwestern in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Salesianerinnen ein neues Provinzhaus. Zeitweise wurde das Kloster auch als Sanatorium für eigene Ordensangehörige bzw. während der Weltkriege als Lazarett geführt.
Die vorläufig letzte Klostergründung erfolgte im Jahre 1912. In das aufgelassene Damenstift, das von 1845 bis 1911 als Stadtspital diente, zogen nach jahrzehntelangen Bestrebungen seitens der Haller Bürgerschaft Ordensfrauen der 1857 in Antwerpen gegründeten Kongregation "Töchter des Herzen Jesu" ein.
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